Tolle Tools: Festplatte fest im Blick mit Sequoia View. Oder: Mammutbäume sinnvoll beschneiden.

Wer kennt das nicht? Die Festplatte oder neuerdings auch der USB-Stick sind fast voll, Aufräumen ist angesagt. Aber: Wo anfangen? Bei mehreren Dutzend Ordnern, Unterordnern und Unterunterordnern beginnt bereits das Problem, dass ich gar nicht weiß, wo die größten Platzfresser stecken, welche überflüssigen Riesendateien und Riesenordner, sprich: Leichen im Keller, ich noch herumliegen habe.

Die ohnehin für deutsche Ohren besonders putzig-sympathische niederländische Sprache liefert den entscheidenden Lösungshinweis:“Plattegrond“, d.h. „Grundriss“. Und hier ist eben der Grundriss der Festplatte gemeint. Ob dieser sprachlichen Koinzidenz ist es auch nicht verwunderlich, dass das ultimative Festplattenwucherungsüberblickstool aus den Niederlanden stammt: Sequoia View. Auf anderer sprachlicher Ebene passt der Name auch. Bei einem Mammutbaum (Sequoia) den Überblick über jeden Zweig zu behalten, erfordert schließlich auch besondere Maßnahmen.

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Wieviel ist fast unendlich viel?

Mathematisch und vor allem philosophiosch betrachtet ist das Thema „Unendlichkeit“ ein recht schwieriges. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie sind Manager eines Hotels mit unendlich vielen Zimmern, die alle belegt sind und auf dem Parkplatz warten unendlich viele Busse mit jeweils unendlich vielen Passagieren. Können Sie es schaffen, jedem Passagier ein Zimmer zu geben, wenn Sie unendlich viel Zeit haben? Dass die Antwort „ja“ lautet ist alles andere als trivial und führt directement zu den mathematischen Konzepten verschiedener Unendlichkeiten.

Ach! Da gähnt die Werbewirtschaft nur. Bei ihr ist Unendlich etwas viel, viel einfacheres und selbst hochphilosophische Fragen wie nach dem „fast unendlichen“ lassen sich lässig mit „500“ beantworten:

Fast unendlich viel