Fazit der Zukunftswerkstatt “E-Learning und Diversity 2020″

„Wie müssen E-Learning und E-Learning-Dienste entwickelt werden, um den zukünftigen Anforderungen einer zunehmend vielfältiger werdenden Studierendenschaft gerecht zu werden?“ Für diese Fragestellung wollten wir mit einer Zukunftswerkstatt Antworten und Lösungsansätze generieren. Sehen und hören Sie hier das zusammenfassende Fazit am Ende der Werkstatt.

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Was leistet eigentlich Plagiatserkennungssoftware und was nicht?

Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten sind derzeit ein Thema, das so öffentlich wie noch nie diskutiert wird. Insgesamt verstoßen alle Fälle gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens, bei denen fremde Texte und Textteile in eine als Eigenleistung ausgegebene Arbeit übernommen und nicht hinreichend gekennzeichnet werden. An deutschen Hochschulen wird dieses Problem für studentische Studien- und Abschlussarbeiten in den vergangenen Jahren zunehmend als Problem wahrgenommen.

Insbesondere mit Verbreitung des Internets und elektronischer Dokumente als Quellen leicht zu aufzufindender und zu kopierender Informationen wird es handwerklich besonders einfach, zu plagiieren. An Hochschulen im angloamerikanischen Raum ist eine routinemäßige Überprüfung der (verpflichtend auch elektronisch einzureichenden) studentischen Arbeiten durch spezialisierte Softwarelösungen üblich. In Deutschland implementieren zahlreiche Hochschulen in den letzten Jahren ebenfalls derartige Lösungen, bzw. streben den Einsatz von Plagiatserkennungssoftware an. Doch was können solche Softwarelösungen überhaupt leisten? Continue reading

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Was sich am 4. März 2011 alles erledigt hat

Faschingsmaske
Einwendung
die Sache
Zahnriemenwechsel
Gesetz über Zustellungsdauer
Qualitätsoffensive
der Fall Guttenberg
Ebaymäher
das Problem
die Frage nach dem Ja oder Nein des Klimawandels
die Sache mit dem Ruckeln
der Zweck des Pflichtangebotes
Alle Erfindung
der Anlass Ihrer PK
Obiges
unser Clubquest
Twisted Evil Very Happy
die Suchanfrage

(Ergebnisse einer Google-Suche nach “* hat sich erledigt” am 4.3.11)

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E-Learning – zur Pathogenese eines ungeliebten Begriffs

So richtig überzeugt und gern spricht niemand von E-Learning. Zu sehr ist damit die Vorstellung verbunden, automatisches Lehren und automatisches Lernen gleichgeschaltet zu verkoppeln und das Seelenlose zum pädagogischen Prinzip zu erheben. Der alte Menschheitstraum dahinter: Das Lernen mühelos machen. Die Urangst dahinter: Den Lernenden zu bevormunden und zur Unselbständigkeit zu erziehen. Damit sind wir schon beim Nürnberger Trichter, der wohl wichtigsten Allegorie des E-Learnings. Auch in aktuellen Darstellungen ist diese sehr alte, reduzierende Verquickung von großen Hoffnungen und großen Ängsten immer wieder zu finden.

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Microsoft Word ist state oft the art

In den vergangenen Wochen ist mir ein Rechtschreibfehler gleich mehrfach und in verschiedenen Texten aufgefallen: Vom “state oft the art” war die Rede (statt: “state of the art“). In einem dieser Texte hat der Fehler mehrere Korrekturzyklen überlebt und somit die Frage aufgeworfen: Wo kommt der her, der Fehler und warum geht er nicht wieder weg?

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Island-Tagebuch 3: Arnarstapi – Est-ce qu’il y a un chemin?

26. Juni 2004

Morgens wache ich schon wieder von prasselndem Regen auf, entscheide prompt, noch etwas länger liegen zu bleiben und im Reiseführer nachzulesen, wohin die Reise denn nun gehen könnte. Norden ist klar, unklar jedoch die Frage, ob die Halbinsel Snæfellsjökull einen Abstecher lohnt, und wie weit ich überhaupt fahren will an diesem Tag. In der Hoffnung auf nachlassenden Regen gibt es dann erst einmal ein ausgiebiges Frühstück und campingplatzkollektives Wundern über Griechenlands Viertelfinalsieg bei der EM. Gegen 10 Uhr wird es freundlicher, das Zelt ist schnell verpackt und auf geht’s Richtung Mosfellsbær. Continue reading

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Tolle Tools: Festplatte fest im Blick mit Sequoia View. Oder: Mammutbäume sinnvoll beschneiden.

Wer kennt das nicht? Die Festplatte oder neuerdings auch der USB-Stick sind fast voll, Aufräumen ist angesagt. Aber: Wo anfangen? Bei mehreren Dutzend Ordnern, Unterordnern und Unterunterordnern beginnt bereits das Problem, dass ich gar nicht weiß, wo die größten Platzfresser stecken, welche überflüssigen Riesendateien und Riesenordner, sprich: Leichen im Keller, ich noch herumliegen habe.

Die ohnehin für deutsche Ohren besonders putzig-sympathische niederländische Sprache liefert den entscheidenden Lösungshinweis:”Plattegrond”, d.h. “Grundriss”. Und hier ist eben der Grundriss der Festplatte gemeint. Ob dieser sprachlichen Koinzidenz ist es auch nicht verwunderlich, dass das ultimative Festplattenwucherungsüberblickstool aus den Niederlanden stammt: Sequoia View. Auf anderer sprachlicher Ebene passt der Name auch. Bei einem Mammutbaum (Sequoia) den Überblick über jeden Zweig zu behalten, erfordert schließlich auch besondere Maßnahmen.

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Island-Tagebuch 2: Reykjavik – Zwei Gesichter einer Stadt

25. Juni

Verlief der Aufbau des Zeltes am gestrigen Abend trotz Winds noch recht problemlos, ist es heute Morgen äußerst ungemütlich. Strömender Regen, starker Wind, 3° und die bittere Erkenntnis, dass auch der beste Schlafsack Arme nur dann wärmen kann, wenn sie sich im Schlafsack befinden. Abgesehen davon war das Schlaferlebnis überraschend positiv und der gleichförmig trommelnde Regen bewegt mich, mich noch 2, 3 mal umzudrehen und mich erst um 9 Uhr aufzurappeln. Dann noch etwas zusätzliche Trödelei im Waschraum in der Hoffnung, das Zelt sei doch noch im Trockenen abzubauen, aber daraus wird nichts. Es regnet ruhig weiter. Immerhin: Der unschätzbare Vorteil eines Autos bei so einer Zelttour ist es, dass sich das Zelt im nassen Zustand einfach in den Kofferraum werfen lässt. Geht schnell und trocknet sogar halbwegs bis zum Abend. Continue reading

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Island-Tagebuch 1: Keflavik – Im Land des Lächelns

24. Juni

Abgesehen davon, dass den Hamburger Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen etwas unkommod gerät, verläuft die Spätabendreise reibungs- bis ereignislos. Irritierend höchstens noch die mallorcaesken Verschwisterungsszenen der bunten Reisegesellschaft und des Einzelreisenden, die kurz nach Mitternacht einen Geburtstag begießen. Die fröhliche Bagage ist am Ende so begossen, dass beschlossen wird, nach der Landung gleich mit Vodka weiterzumachen. Der Rest der Geschichte entzieht sich glücklicherweise meiner Kenntnis.

Nach erfolgreicher Landung ist es ein leichtes, auf dem doch recht übersichtlichen Keflavíkurflugvöllur (Leifur Eriksson Airport) in Keflavík (nicht so ein Gewusel wie in Münster/Osnabrück) die Dame mit dem „Fly & Drive Mietwagen“-Schild auszumachen. „You’re here for the Mietwagen? Just follow her!“ – „her“ bezeichnete die erste einer augenscheinlich unerschöpflichen Schar junger, blonder und äußerst freundlicher Isländerinnen, die offensichtlich überall dort postiert werden, wo mit touristischem Verkehr zu rechnen ist. Sehr aufmerksam. Continue reading

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Zugangserschwerungsgesetz II

Im nationalen und internationalen Briefverkehr werden tagtäglich schwerste Straftaten begangen. Von der Verbreitung übelster Kinderpornographie reicht die Spanne bis zur Verabredung und Durchführung terroristischer Taten. (Briefbomben!) Es ist nicht länger hinnehmbar, dass der Briefverkehr rechtsfreier Raum ist. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Absender, also Täter, völlig anonym bleiben können. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Konsumenten, also Mittäter, illegale Briefsendungen unkontrolliert empfangen können. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Empfänger schutzlos illegalen Briefsendungen ausgesetzt sind. Continue reading

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